Aller Dinge Anfang ist ein Tag im Frühling.
Carmina Burana

Im Mai entwickeln sich die Pflanzen extrem schnell. Das Gewebe des Austriebs ist jedoch noch sehr weich. Daher sollte die Verpflanzung sommergrüner Gehölze bis zum Herbst warten. Wer trotzdem eine Pflanze umsetzen muss, schneidet am besten die Neutriebe zurück. Bei immergrünen Gehölzen wie Rhododendren und Koniferen ist das nicht nötig.

Auch Unkraut wie Ackerwinde und Zaunwinde sprießt jetzt reichlich. Wer möglichst wenig Arbeit mit dem Jäten haben möchte, kann Bodendecker pflanzen. Viele Unkräuter sind essbar und sehr lecker, manche sogar nützlich: Ein Sud aus Ackerschachteln hilft vorbeugend zur Stärkung von Pflanzen oder bei Schädlingsbefall, etwa durch Blattläuse oder Mehltau.

Der Rasen muss alle drei bis sieben Tage gemäht werden, damit die Gräser aus der Basis austreiben. Eine Schnitthöhe von 4 bis 4,5 Zentimetern belässt den Gräsern noch genug Blattmasse, um gut zu wachsen. Seltener und zu tiefer Schnitt schädigt den Rasen. Moos und Unkraut sind dann im Vorteil.