Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner.

Oskar Kokoschka

Im Juni zeigt sich die Natur in ihrer schönsten Pracht. Die meisten Gehölze schließen in diesem Monat ihr Wachstum kurzzeitig ab, um dann aus den Seitenknospen wieder neu auszutreiben. Dies ist ein guter Zeitpunkt für den Formschnitt von Hecken. Öfter blühende Rosen benötigen einen Rückschnitt und frischen Dünger.

Der Rasen wächst kräftig und muss regelmäßig gemäht werden. Welke Blüten von Stauden-Pfingstrosen ebenfalls abschneiden. Außerdem ist es Zeit für den Kirschbaumschnitt und das Ausgeizen von Tomaten – zur Kräftigung der Pflanzen werden überflüssige Triebe herausgebrochen.

Doch nicht nur die Pflanzen wachsen kräftig, auch viele Schädlinge wie Blattläuse und Pilzkrankheiten wie Mehltau breiten sich aus. Oft helfen natürliche Mittel zur Stärkung oder zur Bekämpfung. Auch Nützlinge bekämpfen Schädlinge.