Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage,
denn er fordet das,
was in unserer Gesellschaft am kostbarsten ist:
Zeit, Zuwendung und Raum.

Dieter Künast

Im Mai entwickeln sich die Pflanzen extrem schnell. Da das Gewebe des Austriebs noch sehr weich ist, sollte die Verpflanzung sommergrüner Gehölze bis zum Herbst warten. Wer trotzdem eine Pflanze umsetzen muss, schneidet am besten die Neutriebe zurück. Bei immergrünen Gehölzen wie Rhododendren und Koniferen ist das nicht nötig.

Der Rasen sollte alle drei bis sieben Tage gemäht werden, damit die Gräser aus der Basis austreiben. Eine Schnitthöhe von 4 bis 4,5 Zentimetern belässt den Gräsern noch genug Blattmasse, um gut zu wachsen. Seltener und zu tiefer Schnitt schädigt den Rasen. Moos und Unkraut sind dann im Vorteil.

Auch Unkraut wie Ackerwinde und Zaunwinde sprießt jetzt reichlich. Wer möglichst wenig Arbeit mit dem Jäten haben möchte, kann Bodendecker pflanzen. Viele Unkräuter sind essbar und sehr lecker, manche sogar nützlich: Ein Sud aus Ackerschachteln hilft vorbeugend zur Stärkung von Pflanzen oder bei Schädlingsbefall, etwa durch Blattläuse oder Mehltau.